Gauverband Bodensee-Oberschwaben
132. Dreikönigskommers
Festredner: Martin Lohmann (Cp), Publizist aus Bonn
250 Cartellbrüder im Aulendorfer Hofgarten: Der 132. Dreikönigskommers spendete 1.300 Euro für soziale Projekte in Ägypten und Togo.
Aulendorf. Der 132. Dreikönigskommers zeigte die Kontinuität und Stärke des Gauverbands als regionaler Dachverband: Rund 250 Cartellbrüder — vom 19- bis zum 97-Jährigen — spannten den Bogen von der Kritik am neuen Netzwerkdurchsuchungsgesetz über die soziale Arbeit des Verbands bis zu einem Teilnehmerfeld, das über Generationen reichte.
Festrede: NetzDG-Kritik
Der Bonner Publizist Cbr Martin Lohmann (Cp) nutzte seine Festrede, um das kurz zuvor vom Bundestag verabschiedete Netzwerkdurchsuchungsgesetz zu kritisieren. Das Gesetz öffne dem Verbot jeglicher kritischer Äußerung im Netz Tür und Tor, müsse verfassungsrechtlich überprüft werden — die Absurdität zeige sich bereits daran, dass der Twitter-Account des Satyremagazins „Titanic" für einige Zeit gesperrt war.
Spenden und Teilnehmer
Für soziale Projekte in Ägypten und Togo kamen 1.300 Euro zusammen. Cbr Msgr. Joachim Schroedel (Gu) hatte zuvor einen Impuls gehalten und ein Kairoer Projekt vorgestellt, das Menschen auf der Müllkippe bessere Lebensumstände verschafft; er nahm die Spende in Empfang. Das Teilnehmerfeld reichte vom 19-jährigen Aktivisten bis zum 97-jährigen Cbr Dr. Werner Krämer (ChT) aus Bad Schussenried; im Gau Oberschwaben/Bodensee sind rund 750 Mitglieder organisiert.
Details
- Datum: 6. Januar 2018
- Ort: Aulendorf
- Festredner: Martin Lohmann (Cp), Publizist aus Bonn
- Teilnehmer: rund 250 Cartellbrüder, vom 19- bis 97-Jährigen
- Spenden: 1.300 Euro für soziale Projekte in Ägypten und Togo